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Wie wird die Diagnose gestellt?

Die Tumore selbst zeigen sich am besten in der Magnetresonanztomographie (MRT), für die Behandlungsplanung sind aber fast immer eine ganze Reihe von weiteren Spezialuntersuchungen erforderlich.

Bei Verdacht auf einen Wirbelsäulentumor ist eine rasche Diagnosestellung oft entscheidend für den Behandlungserfolg . Entsprechende diagnostische Maßnahmen werden auch meist sehr rasch bei jenen Patienten eingeleitet, die an einer bereits bekannten Tumorerkrankung leiden und plötzlich Symptome zeigen, die an einen Wirbelsäulenbefall denken lassen. Bei vielen Tumorerkrankungen wird sogar standardmäßig im Rahmen von Routinekontrollen danach gesucht, auch wenn keine sicheren Symptome für einen solchen Verdacht vorliegen.

Wesentlich heikler ist das Problem, wenn ein Wirbelsäulentumor als Erstmanifestation einer Tumorerkrankung auftritt und zunächst nur geringe Symptome verursacht, die nicht gleich an die seltene Verdachtsdiagnose eines solchen Tumors denken lassen. Umso entscheidender ist es, solchen Symptomen – wenn keine andere medizinische Ursache dafür offensichtlich ist – doch konsequent nachzugehen und entsprechende Spezialisten zu konsultieren.

Sinn einer solchen Konsultation ist es, den Verdacht weiter zu konkretisieren und festzulegen, in welcher Körperregion mit welchen Mitteln weiteruntersucht werden muss. Der Wunsch nach einer diagnostischen Prozedur, die in einem Untersuchungsgang klar und verlässlich eine mögliche Tumorerkrankung irgendwo zwischen Scheitel und Sohle nachweist oder sicher ausschließt, ist derzeit weder medizinisch realistisch noch ökonomisch machbar. Aber die sorgfältige Analyse der Symptome und ein ausführliches Gespräch über die bisherige Vorgeschichte ermöglichen schließlich eine sehr gezielte Suche nach einem möglichen Tumor.

Bei begründetem Verdacht auf einen Wirbelsäulentumor ist die Magnetresonanztomographie (MRT) die Untersuchung der Wahl. Mit ihr gelingt es in den allermeisten Fällen einen solchen Tumor sichtbar zu machen. Diese Untersuchung hat den großen Vorteil, dass sie nicht nur sehr exakte Bilder für die weitere Therapieplanung liefert, sondern dass sie auch Strukturen im Körper darstellen kann, die mit einem „normalen“ Röntgenbild und oft auch mit einer Computertomographie (CT) noch nicht erfasst werden können.

Wenn sich nun der Verdacht auf einen Wirbelsäulentumor bestätigt, sind meist eine Reihe weiterer Spezialuntersuchungen für die genaue Therapieplanung nötig – sofern nicht ein Notfall vorliegt und mit den im Augenblick verfügbaren Informationen aus der MRT eine rasche Operation erfolgen muss, etwa bei einer beginnenden Querschnittlähmung. Wenn genügend Zeit bleibt, dann ist es sinnvoll, vor Beginn der Therapie danach zu suchen, ob der Tumor selbst von der Wirbelsäule ausgeht, oder ob es sich um eine Metastase handeln könnte und der ursprüngliche Primärtumor in einer ganz anderen Körperregion sitzt. Im Regelfall wird eine Computertomographie von Brustkorb und Bauch durchgeführt, bei Männern eine Untersuchung der Prostata, bei Frauen eine Mammographie, weiters eine Reihe von Laboruntersuchungen, die bestimmte Tumore aufdecken können, und eventuell eine Skelettszintigraphie, die für bestimmte Tumore zeigen kann, ob auch andere Skelettabschnitte betroffen sind. Je nach genauer Befundkonstellation gibt es natürlich noch eine Vielzahl anderer Untersuchungen, die erforderlich sein können, etwa Darmspiegelungen und vieles mehr.