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Wie wird die Diagnose gestellt?

Der Arzt kann aus den Symptomen erkennen ob Verdacht auf einen Halsbandscheibenvorfall besteht. Die Diagnose erfolgt durch eine Magnetresonanztomographie (MRT). Ein „normales“ Röntgenbild reicht dafür nicht.

Typische Symptome eines Halsbandscheibenvorfalles sind ausstrahlende Schmerzen vom Nacken über die Schultern bis in den Arm zu den Fingern, die sich bei bestimmten Kopfstellungen oder bei Belastung der Arme verschlechtern, oft auch verbunden mit einem tauben Gefühl (Ameisenlaufen) in Armen und Fingern und einer Schwäche in bestimmten Muskeln der Arme (z.B. für Armbeugung oder Armstreckung oder Fingerspreizen). Große Halsbandscheibenvorfälle können auch tiefe, schmerzhafte Missempfindungen oder Sensibilitätsausfälle (bamstiges, taubes Gefühl) im Rumpf oder in den Beinen verursachen sowie eine Störung der Gangkoordination (spinale Ataxie: torkeln, Gleichgewichtsstörungen, die „Beine sind bleischwer und folgen nicht mehr“) oder eine Funktionsstörung von Harnblase und Darm (keine Harn- oder Stuhlkontrolle mehr). All diese Symptome begründen die Verdachtsdiagnose Halsbandscheibenvorfall.
Im Gegensatz zu Bandscheibenvorfällen an der Lendenwirbelsäule soll bei einem solchen Verdacht selbst bei nur milden Symptomen keine konservative Behandlung ohne entsprechende Röntgendiagnostik (MRT) begonnen werden. Das Risiko, dass ein unerkannter Halsbandscheibenvorfall etwa durch chiropraktische Manöver vollständig aus dem Bandscheibenfach austritt und dann eine Rückenmarkskompression eventuell sogar mit Querschnittlähmung verursacht, ist in der medizinischen Fachliteratur dokumentiert.
Ein „normales Röntgen “ (Nativröntgenaufnahme der Wirbelsäule) ist zur Diagnose eines Halsbandscheibenvorfalles nicht ausreichend. Die Untersuchung der Wahl ist heute die Magnetresonanztomographie (MRT) oder auch Kernspintomographie genannt. Damit können Größe und Lage des Halsbandscheibenvorfalles genau bestimmt werden. Diese Untersuchung ist teuer, aber sie ist bei begründetem Verdacht auf einen Halsbandscheibenvorfall am besten geeignet eine klare Diagnose und damit ein adäquates Behandlungskonzept zu erstellen.