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Welche Symptome sind typisch?

Das typische Leitsymptom sind belatungsabhängige, oft krampfartige Schmerzen (nach längerer Gehstrecke) die in beide Beine ausstrahlen und sich in Entlastungshaltung (z.B. hinsetzen) rasch wieder bessern.
Da eine Wirbelkanalenge (Vertebrostenose) fast immer auch mit beträchtlichen Abnützungen an der Lendenwirbelsäule einhergeht, treten bei dieser Erkrankung auch häufig Kreuzschmerzen auf.Diese Kreuzschmerzen sind aber nicht von der Wirbelkanalenge selbst verursacht. Oft haben sie mit Veränderungen an den kleinen Wirbekgelenken (Spondylarthrosen) zu tun oder fallweise auch mit einer irregulären Beweglichkeit oder sogar mit einer Instabilität des betroffenen Wirbelsäulenabschnitts.
Typische Symptome für eine Wirbelkanalenge sind belastungsabhängige, oft krampfartige Schmerzen, die meist in beide Beine ausstrahlen, vorwiegend an der Rückseite oder der Außenseite der Waden. Diese Schmerzen können mit Gefühlsstörungen oder auch häufig mit einem Brennen an den Fußsohlen einhergehen. Anfangs werden diese Schmerzen vor allem nach längeren Gehstrecken bemerkt und bessern sich rasch beim Stehenbleiben, wenn dabei eine Entlastungshaltung (Vorbeugen des Oberkörpers, hinsetzen) eingenommen wird. Nach längerem Bestehen einer Vertebrostenose können diese Beschwerden auch dauernd auftreten und vor allem nachts zu hartnäckigen Wadenkrämpfen führen.

Die Beschwerden sind ähnlich wie bei der „Schaufensterkrankheit“ (Claudicatio intermittens), die durch eine Minderdurchblutung der Beine bei Atherosklerose (PAVK – periphere arterielle Verschlusskrankheit) verursacht wird. Allerdings genügt bei der Claudicatio intermittens meistens alleine schon das Stehenbleiben um die Schmerzen zu lindern, die Körperposition – ob kreuzhohl oder vorgebeugt – spielt dabei keine Rolle.
Bei hochgradigen Vertebrostenosen kann es auch zu Störungen in der Kontrolle der Harnblasenfunktion kommen, da auch jene Nerven, die die Harnblase steuern, durch die Wirbelkanalenge komprmiert werden. Zusätzlich wird dabei meist auch eine Gangunsicherheit verspürt (spinale Ataxie), da die Informationen über Stellung der Beine und Füße, Bodenbeschaffenheit, Unebenheiten etc., die für ein sicheres Gangbild wichtig sind, durch die Nervenkompression im zu engen Wirbelkanal zu langsam oder zu schwach von den Füßen bzw. Beinen zum Gehirn geleitet werden.