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Wie wird die Diagnose gestellt?

Die Diagnose erfolgt durch eine Magnetresonanztomographie (MRT). Häufig sind auch Bewegungsröntgenaufnahmen (LWS Funktionsröntgen in Extension/Flexion) zusätzlich erforderlich.

Typische Symptome für eine Wirbelkanalenge sind belastungsabhängige, oft krampfartige Schmerzen, die meist in beide Beine ausstrahlen, vorwiegend an der Rückseite oder der Außenseite der Waden,
die sich in Entlastungshaltung zumeist rasch bessern. Bei geringen Beschwerden kann eine konservative Behandlung alleine aufgrund der Verdachtsdiagnose begonnen werden und es sind keine weiteren Röntgenuntersuchungen erforderlich. Bei anhaltenden Beschwerden oder bei auftreten von Gefühlsstörungen an den Beinen, Brennen an den Fußsohlen oder einer Gangunsicherheit ist eine Röntgenabklärung erforderlich.
Ein „normales Röntgen “ (Nativröntgenaufnahme der Wirbelsäule) alleine ist zur Diagnose einer Vertebrostenose nicht ausreichend. Die Untersuchung der Wahl ist heute die Magnetresonanztomographie (MRT) oder auch Kernspintomographie genannt. Diese Untersuchung ist teuer, aber sie ist bei begründetem Verdacht auf eine Wirbelkanalenge am besten geeignet eine klare Diagnose und damit ein adäquates Behandlungskonzept zu erstellen. Zusätzlich ist – vor allem wenn die Beschwerden auch von heftigen Kreuzschmerzen begleitet werden – ein Wirbelsäulen-Bewegungsröntgen (LWS Funktionsaufnahmen in Extension und Flexion) für die Therapieplanung hilfreich, um zu sehen, ob sich die Wirbelsäule regulär bewegt oder eventuell eine Instabilität vorliegt.
Bei unklarem oder grenzwertigem Röntgenbefund muss auch an das Vorliegen einer Durchblutungsstörung der Beine (periphere arterielle Verschlusskrankheit) gedacht werden.
Dann muss ein sogenannter „Gefäßstatus“ der Beine erhoben werden.
Ähnliche Symptome wie bei einer Vertebrostenose können auch bei einer Neuropathie auftreten,
vor allem bei Diabetikern kann dies vorkommen. In diesem Fall ist eine genaue neurologische Untersuchung mit elektrophysiologischen Tests (z.B. Nervenleitgeschwindigkeit) erforderlich.